Barrierefreie Fahrpläne: eigene Fahrpläne für körperlich Behinderte bei den Wiener Linien
Es ist wirklich sensationell. Ich bin gestern von einem Freund nach Hause gefahren und habe bei der Straßenbahnhaltestelle mir den Fahrplan angesehen. Ich wollte mit einer Straßenbahn der Wiener Linien den Heimweg antreten. Mein Freund hat zuvor im Internet den Fahrplan nachgesehen und mir eine Zeit ausgesucht. Da stehe ich dann bei der Haltestelle bei Schneefall und eisiger Kälte und sehe auf dem Fahrplan die Zeit nicht, welche mir herausgesucht wurde aus dem Internetfahrplan!
Ich habe mich schon geärgert, dass ich nun 20 min auf die nächste Straßenbahn warten muss bis ich gesehen habe das zwei verschiedene Fahrpläne bei der Station aushängen. Da es kalt und Nass war hab ich mich automatisch gebückt und den untersten Fahrplan gelesen – später hab ich dann gemerkt dass er sich vom weiter oben angebrachten Fahrplan nur durch ein Behindertenzeichen unterscheidet und am “behindertengerechten Fahrplan” weniger Zeiten stehen wie am normalen Fahrplan. Auf den Grund bin ich gleich dann draufgekommen wo ich mir angesehen habe wodurch sich diese Fahrpläne unterscheiden. und zwar nur durch ein kleine “Rollsuhl-Symbol” was signalisiert dass zu diesen Zeiten mit einer Niederflurstraßenbahn zu rechnen ist, wo Menschen mit Rollstühlen auch problemlos ein- und aussteigen können!
Ich möchte an dieser Stelle den Wiener Linien ein großes Lob aussprechen. Das ist wirklich ein geniale Sache die viel bringt, damit sich Menschen mit besonderen Bedürfnissen nicht in Straßenbahnen hineinplagen müssen bei alten Garnituren sondern sich auch so gleich die richtige Fahrt aussuchen können.
Das ganze gibt es vermutlich schon länger, aber ich habe es erst jetzt bemerkt und finde es jedenfalls super!
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